Glatte Haut

Botulinumtoxin

Botulinumtoxin A, kurz Botox, wird seit Beginn der 1990er Jahre zur Behandlung von mimischen Falten beziehungsweise zur Faltenglättung eingesetzt. Dabei lassen Botox-Injektionen im Mund-, Stirn- und Augenbereich Krähenfüße, Stirnfalten und die Zornesfalte über der Nasenwurzel vorübergehend verschwinden.

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Glattes Hautbild, entspannte Mimik

Das Präparat verhilft zu einem glatteren Hautbild, indem es die Aktivität der Nervenzellen in der Gesichtshaut hemmt und so eine Weiterleitung des Nervenimpulses an die Gesichtsmuskeln unterbindet. Auf diese Weise findet für die Zeit der Wirkdauer eine geringere Muskelaktivität im Gesichtsbereich statt, was eine sichtbare Glättung der Fältchen zur Folge hat. Erfahrungsgemäß lässt die Wirksamkeit des Neurotoxins nach spätestens einem halben Jahr nach

  • Zornesfalte
  • Stirnfalten
  • Krähenfüße
  • Hyperhidrose
  • Mimikfalten
  • Zahnfleischlächeln

Alles zum Thema Botox®

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Sobald Mimikfalten stark ausgeprägt sind und auch bei einem entspannten Gesichtsausdruck erkennbar sind, ist eine Botox®-Behandlung sinnvoll. Das kann auch schon in jungem Alter der Fall sein, je nachdem, wie stark die eigene Mimik ausgeprägt ist.

Nach rund 2 Wochen sieht man den vollen Effekt von Botox®.

Der Effekt hält zwischen 3 und 6 Monaten an.

Die Vielfältigkeit von Botox®

Botox ist abseits von Faltenbehandlungen vielfältig einsetzbar. So kann es u.a. bei Bruxismus helfen – den meisten sicher besser bekannt als lästiges Zähneknirschen im Schlaf. Das nutzt zum einen die Zähne ab und kann dazu noch Schäden am Kiefer und der Kopfmuskulatur verursachen. Eine Injektion mit Botox entspannt die Muskulatur des Kiefers und sorgt für eine Rückbildung. Damit werden die verschiedenen Ursachen des Bruxismus nicht angegangen, aber die Zähne und Kiefer geschont

Beim sogenannten „Zahnfleischlächeln“ kann Botox ebenfalls erfolgreich eingesetzt werden. Hierbei handelt es sich um ein unausgewogenes optisches Verhältnis zwischen den Zähnen und dem Zahnfleisch beim Lachen oder Lächeln. Die, die davon betroffen sind fühlen sich oft nicht wohl und in Gesellschaft unsicher. Dies „Gummy Smile“ lässt sich mit Botox häufig in ein besseres Verhältnis setzen. Die Injektion sorgt dafür, dass die Muskelgruppe, die die Oberlippe zu stark nach oben zieht, geschwächt wird und nicht zu viel des Zahnfleisches preisgibt.

Übermäßiges Schwitzen (die sog. Hyperhidrose) ist für Betroffene oft sehr unangenehm. Im Rahmen einer Therapie mit Botulinumtoxin kann die Schweißproduktion in den Achselhöhlen, den Handflächen und an den Fußunterseiten auf null oder fast auf null reduziert werden. Dabei wird der Wirkstoff im übermäßig schwitzenden Bereich punktförmig und flach unter die Haut im Sinne einer Quaddel gespritzt. Die Wirkung tritt nach 5-7 Tagen ein. Nach ca. 6-9 Monaten klingt sie langsam wieder ab, so dass eine erneute Behandlung sinnvoll ist.

Das Einbringen von Botulinumtoxin zur Reduktion übermäßigen Schwitzens dauert nur wenige Minuten und eine örtliche Betäubung oder ähnliches ist nicht erforderlich.

Bereits am gleichen Tag besteht Arbeitsfähigkeit.

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